30. November 04 2004


Unser "Ausritt" in die Wueste gehoerte trotz der Anstrengungen und der wundgerittenen Hintern zu den lustigsten und schoensten Erlebnissen unserer Reise.

Wir hatten einen tollen Fuehrer, der super lecker fuer uns gekocht und versucht hat, die 50 KM so angenehm wie moeglich zu machen.

Wir hatten viel Spass mit unseren Kamelen und deren Geraeusche. Lustigerweise scheint es ihnen nichts auszumachen uns und das Gepaeck stundenlang durch die Wueste zu tragen.

Nach 10 Stunden freut man sich echt auf das Nachtlager mitten in der Wueste. Es war zwar ziemlich kalt, zum Glueck hatten wir genug Decken und ein Feuer.

Am naechsten Tag sind wir dann weiter nach Jodhpur gefahren. Die Stadt wird nach dem Anstrich der Altstadthaeuser auch "die blaue Stadt" genannt,

Es ist nicht so einfach, sich in das indische Verkehrschaos zu begeben. Regeln sind nicht vorhanden, der Staerkere hat immer Recht oder Vorfahrt.
Dazu kommen natuerlich noch heilige Kuehe, Hunde, Esel, Schafe, Ziegen und nicht zu vergessen Leute, die oft ohne zu gucken ueber die Fernstrasse "schlendern".

In Jodhpur hatten wir auch Glueck mit unserer Uebernachtung. Wir wohnten wieder 2 Tage bei einer indischen Familie.
Dort haben wir in langen und lustigen Gespraechen viel ueber die Kultur und vor allem das Kastensysthem erfahren.
Die Frau des Hauses hat uns mit ihren leckeren indischen Essen auch fast "abgefuellt".

Von Jodhpur ging es dann weiter in die heilige, von Pilgern und Touristen ueberfuellte Stadt Pushkar.
Darueber werden wir sicher zu Hause mehr erzaehlen.

Im Moment sind wir in Udaipur, einer Stadt inmitten von Bergen und am Lake Pichola gelegen. Wir werden hier 3 Tage pausieren und uns die geschichtstraechtige Stadt und die Umgebung naeher ansehen.

Danach wollen wir an den Strand, genauer in die Umgebung von Goa. Leider gestaltet sich das Weiterkommen schwieriger als gedacht, denn alle Zuege sind mehrere Tage im Voraus ausgebucht.
Es geht weiter nach Mumbai und von dort hoffentlich schnell an die Kueste.


1.
Da hat der Hintern noch nicht so weh getan.

2.
Ankes Lieblingskamel.

3.
Am naechsten Morgen 5.30. Uhr, warten auf den Sonnenaufgang.

4.
Die "blaue Stadt" von oben.

5.
Der heilige See in Pushkar.




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